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Was ist Astrologie?

Die Astrologie als Wissen von den Sternen und als Kunst der "Sterndeutung" befasst sich seit Urzeiten mit den sich immer wieder ändernden Konstellationen am Sternenhimmel und setzt diese in Bezug zum persönlichen Schicksal eines Menschen.

Schon 3.000 v. Chr. beobachteten die Sumerer in Mesopotamien (dem heutigen Irak) die Planetenlaufbahnen und leiteten daraus eine Religion ab. Ähnliche Himmelsbeobachtungen wurden zu dieser Zeit auch in Ägypten und China durchgeführt. Daraus wurde ein System von Vorhersagen abgeleitet, die das Gedeihen von Frucht und Vieh, die Gefahr von Dürren und Überschwemmungen und das Wohl und Wehe des Volkes und des Herrscherhauses betrafen.

Die 12 Tierkreiszeichen finden sich erstmals auf einer Sammlung von Tontafeln des assyrischen Königs Assurbanipal (688-626 v.Chr.), die etwa 1000 v. Chr. in Mesopotamien hergestellt wurden.

Die mesopotamische Astrologie verbreitete sich einige Jahrhunderte v. Chr. insbesondere in Persien, Indien und China. In Griechenland erlebte die Astrologie sogar eine Blütezeit. Es entstanden astrologische Grundlagenwerke und Astrologieschulen, in denen die Kenntnisse der Himmelbeobachtung und der entsprechenden Deutungen verbreitet wurden.

Mit dem Aufkommen des Christentums trat die Astrologie etwas in den Hintergrund, wuchs dann aber mit der Gründung von Universitä ten im 13. Jahrhundert zu neuer Blüte heran. So wurden z.B. an den Universitäten von Paris, Bologna, Florenz und Oxford Lehrstühle für Astrologie eingerichtet.

Auch die Entdecker des heliozentrischen Weltsystems wie Kopernikus (1473-1543), Galileo Galilei und Johannes Kepler befassten sich mit praktischer Astrologie. Das von Kepler für Wallenstein erstellte Horoskop ging in die Geschichte ein!

Im Zuge der technisch-materialistischen Fortschrittsgläubigkeit wurde die Astrologie im ausgehenden 18. Jahrhundert allerdings wieder aus den Universitäten verbannt; 1817 wurde der letzte Lehrstuhl in Deutschland/Würzburg abgeschafft. Die grossen Geister jener Zeit wie z.B. Goethe pflegten aber weiterhin astrologisches Gedankengut.

Gegen Ende des 19. Jahrhunderts entstand eine Wiederbelebung der Astrologie mit Gründung von astrologischen Instituten, der Verfeinerung der Deutungs- und Prognosemethoden und dem Brückenschlag zur Psychologie (C.G. Jung) und zu anderen Wissenschaften.

Unter Berücksichtigung historischer Überlieferungen wurden neue, verfeinerte Deutungs- und Prognosetechniken ausgearbeitet. Durch neue Entdeckungen und Erkenntnisse in Biologie, Genetik, Astrophysik und Psychologie wurden uralte Aussagen der Astrologie neu beleuchtet und vertieft. Heute können wir durchaus von einer Wiederauferstehung der Astrologie in allen Bereichen des Lebens sprechen.

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